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:: Die Turracher Höhe - Vielfalt zwischen Berg &
See auf 1.800 m ::
Als Hochplateau mit drei Bergseen (Turracher See, Grünsee
und Schwarzsee), bewachsen von Österreichs größten
zusammenhängenden Zirbenwäldern, umringt von den sanften
und doch imposanten Nockbergen - so präsentiert sich die
Turracher Höhe. Das idyllische Natur-Kleinod an der Landesgrenze
zwischen Kärnten und der Steiermark ist seine eigene kleine
alpine Welt auf 1.800 m Seehöhe. Hier finden Berg-Spaziergänger,
Wanderer, Läufer, Nordic-Walker, Mountainbiker, Sommerrodler
und all die anderen Naturgenießer, die die Berge lieben,
das Ihre.
Bergsommer oben auf der Turracher Höhe
Gesegnet mit besonderen natürlichen Attraktionen lädt
der Bergsommer zwischen Ende Mai und November auf die Turracher
Höhe. Die Verbindung von Höhenlage (1.800 m) und Lieblichkeit
der Landschaft ist in den Ostalpen, mit Ausnahme des Engadin
in der Schweiz, einmalig. Sanfte Almen, flache Wege entlang
der Bergrücken, idyllische Seen, herausragende Gipfel,
zum Teil nur nach fordernden Aufstiegen zu erreichen, mit bis
zu 2.441 m Seehöhe, das alles gibt es hier auf der Turracher
Höhe in unmittelbarer Nähe.
Vielfalt des Möglichen
Die landschaftliche Einmaligkeit der Turracher Höhe eröffnet
ihren Besuchern eine üppige Vielfalt an möglichen
Aktivitäten: Flache Bergspaziergänge rund um den Turracher
See oder auf einer Reihe beschilderter Wege durch die Zirbenwälder.
Interessante kleine Wanderungen - speziell entlang des 3-Seen-Weges,
der als Weg der Sinne gestaltet wurde. Bergtouren mit beeindruckenden
Gipfelsiegen jeder Länge, von bequem (mit der 6-er Sesselbahn
auf den Kornock) und doch sehr alpin auf den Rinsennock (2.334
m), über sportlich von der Turracher Höhe hinauf auf
den Schoberriegel (2.208 m) und die "Gruft" (2.232
m), bis zu fordernd etwa über 7 Gipfel auf das Dach der
Nockberge, den Eisenhut (2.441 m) oder hinein in den Nationalpark
Nockberge zum Großen Königstuhl (2.336 m).
Der 3 Seen Weg - Weg der Sinne zwischen Berg & See
Der Turracher 3 Seen Weg bietet sich als besondere Möglichkeit
in die Natur der Nockberge einzutauchen an. Weder Wanderweg
im bekannten Sinn, noch Lehrpfad in gewohnter Form ist dieser
Weg darauf ausgelegt, zelebrierend die Natur zu durchstreifen,
ohne fixes Ziel, ohne strenge Regeln, aber mit einer Vielzahl
von Optionen, die Natur sinnlich wahrnehmen zu können.
Gemütliche 2 bis 3 Stunden mit der Möglichkeit den
Weg zu verkürzen erwarten die Bergspaziergänger zwischen
Turracher See, Grünsee und Schwarzsee. Am Weg Richtung
Grünsee geht es durch die Karlsiedlung zum ersten Punkt
bewusstem sinnlichem Wahrnehmens: Erfühle - den Wind, die
Regungen der Natur, die Gräser, den Rhythmus der Atemluft
- lautet das Motto. Etwas später, am Grünsee angelangt,
kann eine prächtige Entenvilla bestaunt, aber auch dem
Hören im Rahmen der zweiten Sinnlichkeitsstation Aufmerksamkeit
geschenkt werden. Dem Schauen und Spüren, dem Greifen und
dem Erblicken, dem Riechen und Entdecken sind die nächsten
"Stationen" gewidmet. Dazwischen gibt es einen Kinderspielbereich
und man kommt an der Katscheralm am Fuß des Schoberriegel
vorbei.
Der 3 Seen Weg widmet sich zusätzlich dem Hinführen
seiner Besucher an die Besonderheiten der Turracher Natur. Im
Mittelpunkt stehen dabei die Vögel (vom Buchfink bis zum
Hausrotschwanz und der Tannenmeise), die Zirbe als für
die Turrach so typischem Baum, der Kreislauf des Wassers, die
Flechten als so unscheinbare und doch so wichtige Pionierpflanzen,
das Hochmoor beim Schwarzsee und die dortigen Anthrazitlagerstätten.
Das schöne am 3 Seen Weg ist die Vielfalt der Optionen
- wer möchte nimmt die Natur bewusst sinnlich wahr, frischt
sein Schulwissen aus Biologie etwas auf oder genießt einfach
die eigenen Eindrücke und Einfälle, die ihm die abwechslungsreiche
Natur eröffnet ...
Running Checkpoint für Läufer und Nordic Walker
Wer die Berge anderweitig sportlich erleben möchte, dem
kommen die drei Lauf- und Nordic Walking Strecken des Turracher
Running Checkpoints sehr gelegen. Die Strecken sind markiert
und reichen von leicht über mittel bis schwer und sind
wie geschaffen, um individuell dem eigenen Trainingszustand
entsprechend zu trainieren.
Eigene Mountainbike-Strecken stehen im Rahmen des Projektes
Nock-Bike ebenfalls zur Verfügung, wer möchte kann
auf hunderten Kilometern per Bike die ganze Vielfalt der Nockberge
im Sattel erleben.
Turracher Höhe Sommer-Programm "Mehr Berg erLeben"
2005
Zwischen 2. Juli und 10. September 2005 können die Gäste
auf der Turracher Höhe täglich an abwechslungsreichen
Aktivitäten teilnehmen, die vom Tourismusverein organisiert
werden; sie stehen unter dem Motto "mehr Berg erLeben".
Eigens dafür wurde mit Norbert Holzer ein speziell ausgebildeter
und mit der Gegend sehr gut vertrauter Führer engagiert.
Die täglich (außer Samstag) stattfindenden zwei Programmpunkte,
sind so konzipiert, dass auch nicht so Sportliche gut mithalten
können. Zur Wahl stehen: Eine geführte 3 Seen Wanderung
- unglaublich, was einem Norbert zu zeigen vermag, selbst wenn
man den Weg bereits kennt. Eine Wanderung der Sinne während
der das bewusste in sich Hineinhören ebenso vermittelt
wird wie es gilt, die Natur mit allen Sinnen - sehen, hören,
fühlen, riechen und schmecken - zu erleben. Bei der Barfuss-Wanderung
werden an verschiedenen Plätzen die Schuhe ausgezogen und
die Natur Barfuss sinnlich wahrgenommen. Weiters am Programm
stehen: Nordic Walking, Bogenschießen, leichtes Laufen,
Meditation in freier Natur, eine Wanderung mit Kletterübungen
und eine Wanderung mit speziellem Schwerpunkt Flora und Fauna.
Die Teilnahme an allen Programmpunkten ist für Gäste
der Mitgliedsbetriebe des Tourismusvereins Turracher Höhe
kostenlos. Ansonsten werden EUR 5,-- je Erwachsenem verrechnet.
Sommerrodelbahn
Sommerrodeln ist ein spaßiges Vergnügen, das auf
der Turracher Höhe erlebt werden kann. Die Sommerrodelbahn
bei der Panoramabahn (1.763 - 2.008 m), des zweiten auch im
Sommer in Betrieb befindlichen Liftes, ist von Mitte Juli bis
Ende September 2005 täglich, ausgenommen bei Regenwetter,
in Betrieb. Die Rodelstrecke führt entlang der Panoramabahn
auf 1.100 m Länge zur Talstation.
Im Wechselspiel von Frühjahr, Sommer, Herbst am Berg
Von Ende Mai bis November präsentiert sich die Turracher
Höhe in völlig verschiedenen Schattierungen des Bergsommers:
Wenn der Winter ab Ende Mai auch in den größeren
Höhen dem Frühjahr Platz gemacht hat, beginnt auf
der Turracher Höhe die reizvollste Zeit des Jahres - der
Bergfrühling. Ab Ende Mai entfaltet sich die Natur in ihrer
ganzen Farbenpracht, um bis Mitte Juli mehrere Höhepunkte
zu erleben. Alles blüht, gedeiht, wächst - schneller
und geballter als im Tal.
Ab Mitte Juli zieht der klassische Bergsommer ins Land - warm,
schön mit besonders langen Tagen, aber nie drückend
schwül wie im Tal. Hier können die Gäste im Sommer
frische Luft atmen, auch wenn es tagsüber schon einmal
25 bis 30°C haben kann. Die Nächte sind in jedem Fall
angenehm kühl und man kuschelt sich abends gerne unter
die dicke Bettdecke.
Im September färbt sich die Landschaft immer herbstlicher,
um dann bis November mit ihren warmen Farben zu beeindrucken.
Eines ist allerdings oben auf der Turracher Höhe immer
möglich - ein Kurzbesuch des Winters, denn die Höhenlage
von 1.800 m bedingt, dass es schon einmal kurz schneien kann
oder zumindest die Bergspitzen "angezuckert" sind.
Schnee im Bergsommer zu erleben gehört zu den Besonderheiten,
die Gäste auf der Turracher Höhe ab und zu erwarten
können. Doch, Achtung wer sich nicht schnell genug zur
Schneeballschlacht oder zum Schneemann bauen auf macht, könnte
zu spät dran sein, denn der Schnee ist meist schon nach
ein paar Stunden wieder geschmolzen.
Pollenfreie Höhenlage
Die Höhenlage hat viele Vorteile - ein ganz besonders
hervorzuhebendes Faktum ist die Pollenfreiheit. Wie angenehm
nicht vom Heuschnupfen oder anderen Pollen - wie im Tal - gequält
zu werden. Nebenbei sei erwähnt, die klare Bergluft der
Turracher Höhe ist auch abseits ihrer Pollenfreiheit besonders
gut, das zeigen langjährige Messreihen.
Die Nockberge, rund aber oho, sind Österreichs ältester
Gebirgszug
Die Berge rund um die Turracher Höhe, die sich in Höhen
bis über 2.400 Meter Seehöhe erheben, wurden von den
Einheimischen immer schon als "Nocke" bezeichnet.
Sie haben ja tatsächlich die Form von Riesennockerln -
daher wohl auch der Name. Die Nockberge sind aber auch geologisch
interessant, sind sie doch viel älter als ihre Nachbargebirge.
Reich an Schätzen der Natur ist dieser älteste österreichische
Gebirgszug.
Die Turracher Höhe wird von mehreren der schönsten
Nockberge eingeschlossen - vom 2.336 m hohen Königsstuhl
ebenso wie dem 2.408 m hohen Kilnprein, dem Kornock (2.193 m),
dem Rinsennock (2.334 m), dem Schoberriegel (2.208 m), der Gruft
(2.232 m) und dem höchsten aller Nockberge, dem Eisenhut
(2.441 m). Aufgrund ihrer Schönheit und ihrer Besonderheiten
kommt es nicht von ungefähr, dass die Region 1987 zum "Nationalpark
Nockberge" wurde und auf die Erhaltung ihrer Schönheit
entsprechend besonders geachtet wird.
Die drei Bergseen - der Legende nach Tränen Gottes
ob der Schönheit der Gegend
Der Legende nach gelten die drei Turracher Seen als Tränen
Gottes, die der Schöpfer aus Freude über das von ihm
geschaffene Stück Erde fallen ließ. Aller Legendenbildung
zum Trotz dürften sie aber doch eher aus der Eiszeit stammen.
Volksmund hin, Realität her - die Bergseen sind es, die
der Turracher Höhe immer schon ein besonderes Gepräge
gaben. Der größte der drei Seen ist der auf 1.763
m Seehöhe gelegene Turracher See mit 18,3 Hektar Fläche
und bis zu 33 m Tiefe.
300 Meter östlich des Turracher Sees und knapp 200 Höhenmeter
weiter oben auf 1.841 Meter Seehöhe befindet sich der Schwarzsee.
Dieser wird im Norden und im Süden von Hochmooren begrenzt.
Er ist aufgrund des Moorbodens dunkel, wie schon sein Name sagt.
Etwa einen Kilometer südöstlich der Turracher Höhe
befindet sich der Grünsee, der kleinste und lieblichste
der drei Seen. Er ist nur einen halben Hektar groß, aber
bis zu 12 m tief. Die Hänge um den See sind von Lärchen
und Zirben besetzt und lassen ein wunderschönes Kleinod
entstehen.
Österreichs größter zusammenhängender
Zirbenwald - auf der Turracher Höhe
Die Zirbe ist ein Baum der Superlative: sehr selten, international
wenig weit verbreitet gedeiht sie bis hinauf in große
Höhen und wird besonders alt. Die Natur um die Turrach
ist geprägt von diesem so seltenen Nadelbaum. Wird in älteren
Führern vom größten Zirbenwald Europas gesprochen,
geben sich die Turracher heute etwas bescheidener und sprechen
vom "größten Zirbenwald Österreichs".
Der Lebensraum der Zirbe ist an die Höhenzonen um die Waldgrenze
gebunden, ähnlich wie die der Lärche. Jedoch reicht
die Wachstumszone der Zirbe 200 bis 300 Höhenmeter weiter
hinauf als die der Lärche. Zirben wachsen sehr langsam.
50 Jahre alte Zirben sind oft erst zwei Meter hoch und blühen
erst im Alter von 60 bis 70 Jahren. Ihr Holz ist dementsprechend
sehr engrindig und widerstandsfest gegen Schädlinge. Zirben
sind besonders kälteresistent - die Nadeln vertragen Fröste
bis zu minus 40°C. Sie sind auch sehr sturmfest und werden
besonders alt. Bis zu 1000 Jahre. Die ältesten Zirben auf
der Turracher Höhe sind geschätzte 500 Jahre alt.
Bergbauern - die höchstgelegenen Höfe Kärntens
Auf 1.616 Meter Seehöhe, in Saureggen zwischen der Turracher
Höhe und dem Ort Ebene Reichenau liegt der "Hochsinner"
- Kärntens höchstgelegener Bergbauernhof. Die Familie
Grabner, der auch der Snowboard-Star Sigi Grabner entstammt,
bewirtschaftet den Hof seit Generationen. Viehwirtschaft und
Ackerbau prägen das Bergbauernleben. Milch, Butter und
"Glundner Kas" sind besonders begehrte Produkte. Daneben
befinden sich in Saureggen mehrere weitere Bergbauernhöfe
- beispielsweise der des Vastl-Bauern und der des Karl-Bauern.
Hier werden natürliche, besonders wohlschmeckende, bäuerliche
Produkte "erzeugt".
Attraktives & vielfältiges Hotel-, Pensions- und
Hüttenangebot
Die Turracher Höhe ist bekannt für ihre attraktiven
und herausragenden Hotels, allen voran Seewirt, Jägerwirt
und Hochschober, die persönlich und individuell geführten
Pensionen und Gasthöfe sowie eine große Auswahl an
Ferienwohnungen und Almhütten, die gemietet werden können.
Turracher Höhe im Frühjahr, Sommer, Herbst - Fakten
& Zahlen
- Seehöhe: 1.763 m - pollenfreie Höhenlage
- Lage: an der Landesgrenze zwischen Kärnten und der
Steiermark
- Frühjahr, Sommer, Herbst-Saison: Ende Mai bis November
- Hotels: Hotel Hochschober, Seehotel Jägerwirt, Schlosshotel
Seewirt, Hotel Turracherhof, Hotel Kornock, Ferienhotel
- Pensionen & Gasthöfe: Alpengasthof Siegel, Gasthof
Alpenrose, Gasthof Almstube, Pension Elisabeth, Appartement-Pension
Zirbenwald und eine ganze Reihe weiterer Pensionen, Anbieter
von Ferienwohnungen und von Urlaub am Bauernhof
- Hüttendörfer: Almdorf Sonnleitn Zirbendorf, Almhüttendorf,
Mei-Zeit-Dörfl
- Gästebetten gesamt: 1.700
Angebot auf der Turracher Höhe
- Weitläufige Berg-Spazierwege und Wanderwege
- Turracher 3-Seen Weg als Weg der Sinne
- Running Checkpoint - markierte Lauf- und Nordic Walking-Strecken
- Sommer-Wochenprogramm des Tourismusvereins mit täglichen
attraktiven Programmpunkten unter dem Motto "Mehr Berg
erLeben"
- Geführte Nationalpark Nockberge-Wanderung
- Vielzahl von Tourenmöglichkeiten in den Nockbergen
- Fischen im Turracher See
- Tennisplätze
- Zwei sommerliche Aufstiegshilfen: Kornockbahn und Panorama-Sessellift
- Kornockbahn - 6-er Sesselbahn - von der Turracher Höhe
auf den Kornock (2.205 m)
- Sommerrodeln
- Mountainbiking
- Sportgeschäfte
- Geschenkladen
- Bankomat
- Gasthäuser & Einkehrhütten
- Discothek
- Bergkirchlein
- Alpin+Art+Gallery - das Museum für Kristalle und Edle
Steine Schmuckwerkstatt und Verkaufsausstellung der Familie
Kranzelbinder
- Montanmuseum in Turrach
- Besuch bei Bergbauern der Region - etwa dem Hochsinner,
Kärntens höchstgelegenem Bergbauernhof
Angebot in der Region
- Nationalpark Nockberge und Nockalmstraße
- Karlbad - Natur-Schaffelbad im Nationalpark Nockberge
- Wandern in anderen attraktiven Teilen des Nationalpark Nockberge
- Golfplatz Bad Kleinkirchheim - 15 Autominuten
- 13 Golfplätze sind in maximal 90 Autominuten erreichbar
- Reiten in Bad Kleinkirchheim
- Rafting auf der Mur
- Mur-Radweg
- Städte- und Einkaufsbummel: Klagenfurt, Villach, Spittal
und Tamsweg sind innerhalb maximal einer Stunde Autofahrzeit
zu erreichen
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